Seite druckenStille-Fokussierung und Konzentration in Barendorf (15./16.08.2017)

'Stille-Fokussierung und Konzentration' waren das Thema des Vortrags von Herrn Dr. Marcus Eckert vom Institut Lehrergesundheit bei der schulinternen Lehrerfortbildung am 15. und 16. August 2017. Er zeigte mit vielen praktischen Übungen auf, wie man Schülerinnen und Schüler dazu bringt sich mehr auf den Unterricht zu konzentrieren. Er zeigte uns, was die Lehrkräfte von Nagern lernen können (fehlende Kontrolle führt zu negativem Stress), wie man Stress über den elektrischen Widerstand der Haut messen kann und wie man erfolgreich Gedanken lesen kann (durch das intensive Betrachten des Gesichts des Gegenübers).
In kurzen Exkursen durch die Psychologie untermauerte er die Hintergründe der Übungen, die mit menschlichen „Versuchskaninchen“, teils vor der ganzen Gruppe, teils in Einzel- oder Partnerarbeit durchgeführt wurden. Beispielsweise lernten wir, dass neues Verhalten leichter zu entwickeln als altes Verhalten abzustellen. Bestrafung funktioniere darum schlechter als Belohnungssysteme. Wichtig sei es, dass das neue Verhalten das alte Verhalten verhindere, um zu einer Veränderung zu führen.
Kurz vor dem Abendessen referierte Kathinka Baren-Friedrich über die vielen Veränderungen in der Oberstufe durch die Umstellung auf G9, was auf vielen Ebenen erheblichen Diskussionsbedarf mit sich bringt.
Sicherlich haben einige Kolleginnen und Kollegen damit schon nach dem Abendessen angefangen. Aber es gab auch viele andere Themen für Diskussionen. Leider musste aus Witterungsgründen auf das gemütliche Zusammensitzen am Lagerfeuer verzichtet werden, aber viele Kolleginnen und Kollegen haben es sich an anderen Stellen des Fortbildungszentrums getroffen um zu schnacken.
Für die Arbeit in den Fachgruppen am zweiten Tag der Lehrerfortbildung war die Umstellung auf das neun-jährige Gymnasium wiederum zentrales Thema, da die neuen Kerncurricula intensiv besprochen wurden, um in die schuleigenen Curricula formulieren zu können. Es gab aber auch andere Aktivitäten, so eine praktische Übung der Biologen am Inselsee oder das Ausmisten der Sammlung vom Fach „Darstellendes Spiel“ oder die Inaugenscheinnahme der renovierten Sporthalle mit den neuen Geräten durch die Sportler.
Zum Ende der Fortbildung stimmte das Kollegium kurz über die Klassenfahrten für den aktuellen 10. Jahrgang ab, bevor alle nach 1 ½ intensiven und konstruktiven Tagen nach Hause fuhren.

C. Wehlen




Aktualisiert am 23.04.2018 18:53:12
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