Seite druckenMINT-Klasse (Mathematisch-naturwissenschaftliche-technische Profilklasse)

Das Gymnasium Oedeme führt seit August 2006 in den Klassenstufen 7 bis 9 jeweils eine der Klassen als MINT-Profilklasse. Dabei steht die Bezeichnung MINT für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und die Verbindung zu einer technischen Orientierung.
Der Unterricht findet für diese Klassen gemäß Stundentafel 1 statt. Die profiltragenden Fächer sind: Mathematik, Informatik, Biologie, Chemie, Physik und Deutsch. Der Einsatz von Computern und anderen technischen Medien findet in allen Fächern verstärkt - aber nur dann statt, wenn es möglich und sinnvoll ist.  

Die MINT-Orientierung soll: 
  • das Interesse für Mathematik, Naturwissenschaften Informatik und Technik stärken
  • die Fähigkeiten und Kenntnisse beim Umgang mit Kommunikations- und Informationstechnologie verbessern
  • die Entdecker-Freude sowie selbstgesteuerte und projektorientierte Arbeitsweise fördern
  • die Teilnahme an Wettbewerben im MINT-Bereich unterstützen
  • angemessene Dokumentation und Präsentation von Ergebnissen fordern und erreichen.
Was ist das besondere Angebot?
  • Profilunterricht im Bereich Naturwissenschaften und Informatik
  • verstärkter Einsatz der PC-Technik in vielen Bereichen
  • Stärkung der Handlungsorientierung
  • Möglichkeiten für Experimentalphasen in Blockstunden
  • größerer Praxis-Bezug durch Schülerübungen, Projektorientierung und Betriebsbesichtigungen
Wie sieht der Unterricht aus?
  • Starke experimentelle Ausrichtung
  • Förderung von Teamarbeit
  • Fächerübergreifende Projektarbeit

verantwortliche Lehrkraft: U. Buchholz (MINT-GymOedeme@email.de)



Seite druckenNDR-Moderator geht in die Luft (18. Juli 2012)

TV-Mann geht in die Luft
Gymnasium Oedeme realisiert mit dem NDR ein tolles Ballon-Experiment

ina Lüneburg. Ulrike Buch­holz steht auf dem Sportplatz des Gymnasiums Oedeme, zählt die am Rand der Sprintbahn festgebundenen Ballons. „250 sind es jetzt hoffentlich", sagt sie, um dann gleich nach unten zur Aufblasstation mit den He­liumflaschen zu rufen: „Haltet die Ballons bloß fest, denn ihr wisst ja: Die fliegen alle nach oben." Es ist 12 Uhr, seit vier Stunden ackert die Physikleh­rerin mit Kollegin Steffi Wille und den 29 Schülern der Klasse 8 FL 3 für ein Ballon-Experi­ment des NDR. Die mit Helium gefüllten Ballons mit 90 Zenti­meter Durchmesser sollen in Trauben von je 50 Stück am NDR-Reporter Tim Berendonk festgemacht werden und ihn vom Boden abheben lassen. Die Aktion ist als erster Vier-Minü-ter einer sechsteiligen Reihe der Wissenssendung „Extra Plietsch - Wissenswertes zum Weiter­sagen" ab August auf der Home­page des Radiosenders N-Joy zu sehen und soll im Anschluss auch im Fernsehen laufen.
Bereits im Mai 2010 machte die Redaktion des WDR-For­mats „Kopfball" einen ähnli­chen Versuch: Mit 328 zehn Zentimeter kleineren Ballons schaffte es das Team erst nach acht Stunden Aufblas-Mara-thon, eine 54 Kilo leichte Bio­login schweben zu lassen. Ge­nerell funktioniert das so: Ein Liter Luft wiegt siebenmal so viel wie ein Liter Helium. Die schwereren Luftteilchen, vor al­lem Stickstoff und Sauerstoff, möchten von außen den Platz der Heliumteilchen einnehmen und drücken sie nach oben weg. Sind die Heliumteilchen in ei­nen Ballon eingeschlossen, drückt die Luft den gesamten Ballon in die Höhe.
Herkömmliche Ballons kön­nen pro Stück nur etwa 100 Gramm tragen. Da Tim Beren­donk 80 Kilo wiegt, müssten 8000 dieser Ballons befüllt wer­den. Rechnet man zum Füllen, Verschließen und Befestigen eine Minute pro Ballon, hätte das rund 150 Stunden gedauert. Da die Oedemer höchstens sechs Stunden einplanten, wählten sie die prozentual deut­lich tragfähigere Variante von dreimal größeren Ballons, von denen sie mindestens 400 prall gefüllte Exemplare brauchen. Tim Berendonk ist optimistisch: „Es ist ein Kindertraum von mir, mal auf diese Art vom Boden abzuheben und die Welt von etwas weiter oben zu be­trachten." Im Team mit Autor Alexander Steininger, Techni­ker Wolfram Lange und Kame­ramann Julian Rausche wählte er das Gymnasium Oedeme aus. Schulleiter Dieter Stephan: „Als der NDR anrief, sagten wir gleich zu. Denn die Chance auf so ein spannendes Projekt hat man nicht alle Tage."
Kurz nach 13.30 Uhr ist es endlich so weit: Tim Berendonk wird mit einem Bauchgurt an langen Leinen am Boden ge­sichert und nach und nach mit immer mehr Ballontrauben be­stückt. Doch trotz seines hel­fenden Springens auf der Turn­matte bleibt er auch bei 400 Ballons kaum länger als einige Sekunden über dem Boden. „Es ist zum in die Luft gehen", feixt ein Schüler. Weitere 20 Schwe­behelfer werden hinzugefügt, dann klappt es endlich: Trotz Wind und Regen steigt der Proband unter dem Jubel der Zuschauer auf und schwebt vier bis fünf Meter über der Erde. „Wir haben's geschafft", strahlt der 15-jährige Jonas Albrecht­Eisenschmidt. Auch Lehrerin Buchholz isthochzufrieden: „So eine tolle Teamarbeit soll uns erstmal jemand nachmachen."

Ina Freiwald, LZ v. 18.7.2012, Foto: Behns

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Aktualisiert am 03.03.2014 17:13:10
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